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  • AutorenbildStefan Trampitsch

Fotografieren auf Reisen: Wild Atlantic Way

Aktualisiert: 13. Mai

Die Grafschaft in Südwesten ist ein Muss für Naturfans. Allein die ganzen Küstenlandschaften sind Grund genug, erneut hierhin zu gehen. Das County Kerry ist geprägt durch die vielen Halbinseln, Buchten und Inseln. Egal ob zu Fuss, mit einem eigenem Auto oder in einem Reisecar, die Umgebung ist fesselnd schön und lohnt sich auf alle Fälle!


Übersicht

 

Projekt Wild Atlantic Way

Auf einem Streckennetz von über 2600 Kilometer erstreckt sich die unendlich weite und wunderschöne Küstenstrasse. Sie führt dich an der Westküste Irlands entlang. Von Norden im County Donegal bis in den Süden ins County Cork. An meinem 17ten Geburtstag (01.04.14) wurde die Strasse eröffnet.


In einem Fotobuch von Peter Cox wurde beschrieben, dass die Strassen sehr schmal und schwierig befahrbar waren und erst durch das Projekt so richtig besucht werden. Dank den vielen Investitionen in die Infrastruktur wurde nicht nur der Tourismus in den hinterletzten Ecken angekurbelt, auch die Freude am Fahren wurde gesteigert.


Kenmare - kleines Paradies

Nach unserem Besuch in Blarney fuhren wir weiter in Richtung Kenmare. Am schön gelegenen BnB Watersedge Guesthouse konnten wir die Nacht verbringen. Das kleine Gästehaus mit nur vier Zimmern wurde mit so viel Liebe bedient. Absolut empfehlenswert!


Die Main Street war der Mittelpunkt des Dorfes. Mit über 2300 Einwohner gehörte es fast schon zu unseren grössten Orten, an denen wir unterwegs logierten. Zu Abends gab es in einem Pub leckerere irische Gerichte und dazu Livemusik. Hätten wir mehr Zeit für Irland zur Verfügung, würden wir in dieser Region mehrere Tage verbringen.


Nach der erholsamen Nacht wollten wir nicht wie geplant, den Ring of Kerry abfahren, sondern in Bewegung kommen. So entschieden wir uns daraufhin, den Killarney National Park zu besuchen und peilten den Torc Mountain an.

Watersedge BnB

Killarney National Park

Der Ring of Kerry ist eine Route, die die schönsten Sehenswürdigkeiten von County Kerry abfährt. Die Strassen der Küste entlang gehören dem Wild Atlantic Way an. An einem der vielen kostenlose Parkmöglichkeiten der Strassen entlang starteten wir unsere Tour. Auf direktem Wege zum Torc Mountain, umgeben von der Hügellandschaft des Nationalparks.


Ausserhalb des Waldes ist der Weg komplett mit Brettern (sogenannte Broadwalks) versehen. Teile unserer Route gingen den Old Kenmare Road entlang. Der Marsch hinauf zu unserem Tagesziel war angenehm und wurde mit der Aussicht auf den Lough und Muckross Lake belohnt. Der Gipfel mit seinen 535 Metern war keine Herausforderung, aber der Wind fegte wie gewohnt um die Ohren und kostete Energie.

Auf dem Rückweg suchten wir einen anderen Weg und trafen so fast schon zufälligerweise auf den Torc Waterfall. Da ein Parkplatz unweit vom Wasserfall entfernt war, häuften sich entsprechend die Touristen. Ich nahm kurz die Gelegenheit, nahe ans Wasser zu treten, um dem Besuch festzuhalten.

Für Schlossfans gibt es in der Nähe das Muckross House, welches gut noch besucht werden kann. Da wir für die nächste Übernachtung noch ein paar Stunden fahren mussten, setzen wir unseren Roadtrip fort.

Torc Waterfall

Dingle

Über einem Pub schlafen? Klingt nach einer guten Idee! Unsere Übernachtung im The Dingle Pub (kreativer Name) wird uns gut in Erinnerung erhalten bleiben. Das gut besuchte Pub mit täglicher Live Musik und Tanzeinlagen irischer Natur, war einfach Unterhaltung pur. Wer hier ein Zimmer bucht braucht nicht vor halb eins ins Bett gehen zu wollen. Gegen halb zwölf packt die Band ein und daraufhin folgt schnell der Zapfenstreich.


Unser Aufenthalt in Dingle hielten wir sehr kurz, da wir ganz in Westen einige Orte genauer besuchen wollten. Der einsame Delphin mit dem Namen Fungie, der die Bucht von Dingle eigen nannte, war eine regelrechte Touristenattraktion in der Region. Zuletzt wurde er im Jahr 2020 gesichtet. Ob er weitergezogen war oder verstarb, wurde zum jetzigen Zeitpunkt nicht aufgeklärt.

Dingle Pub

Dunmore Head

Mit Dunmore Head erreichten wir den westlichsten Punkt auf dem Festland von Irland und somit auch von unserer Reise. Die Panoramastrecke ab Dingle hat es in sich. An vielen weissen und langen Sandbanken entlang führte uns die Route zum ersten Fotoziel.


Auf dem Weg dorthin konnten wir gut die Skellig Island beobachten. Für die tolle Aussicht brauchten wir gar nicht lange zu laufen. Sehr gut, denn die letzte Nacht fiel kurz aus. An diesen Orten wurden unter anderem der Star Wars Teil 7 gedreht. Unschwer zu erkennen, da es überall stand. Hier "Star Wars", da "Star Wars".

Dunmore Head

Dunquin Pier

Dem Wild Atlantic Way weiter in Richtung Norden erwartet uns bereits ein weiteres Fotoziel, das Dunquin Pier. Ein kleiner unscheinbarer Weg führte uns auf den von Klippen gesäumten Küstenabschnitt. Der schmale Weg führt dich an den Hafen, welcher ein Anlegepunkt für die Fähre zu den Blasket Inseln ist.


Trotz der eher hoch frequentierten Küstenstrasse gehörte dieser Ort eher zu den wenig besuchten Plätzen. Eventuell lag es auch daran, dass keine Reisecars den Weg hierher fanden. Für das Bild lag ich schon eine Weile da. Nicht des Wellenganges wegen, sondern um ein Zeitfenster zu erwischen, indem keine Menschen auf dem Weg zu sehen sind.

Dunquin Pier

Reiseratgeber zum Schluss

Irland besitzt sehr viele Facetten. Begleite uns durch die diversen Ausblicke und die Ausflugsideen in unserer Blogserie über Irland. In 13 Tagen (Iren würden diese Zahl definitiv meiden) sind wir durch die südliche Insel mit dem Mietfahrzeug gereist. Diverse Ausflüge unternommen mit dem Fokus das Land, die Kultur und die Natur näher kennen zu lernen.



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