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  • AutorenbildStefan Trampitsch

Fotografieren auf Reisen: Nur mit Handgepäck auf Irland

Je nach Fluggesellschaft sind die Handgepäcksrichtlinien noch ausreichend für eine Rucksackreise. Wenn es doch mehr sein soll, kannst du es immer noch aufgeben. In diesem Beitrag zeige ich euch, wie ich für 13 Tage eingepackt habe, damit du definitiv bei deiner Anreise an alles gedacht hast.

 

Packliste

Informationen zum irischen Klima oder wann die besten Reisemonate sind, findest du sicherlich auch in sehr vielen weiteren Blogs. Daher überspringe ich dieses Kapitel und gehe gleich zu den wesentlichen Informationen. Die Liste widmet sich eher den Reisenden, die gerne Fotografieren mit Wandern verknüpfen wollen und hin und wieder auch gemütliche Stadtausflüge unternehmen möchten.


Stefan in Irland
Rucksack

Hier verfolge ich klar die "weniger ist mehr" Haltung. Für die zwei Wochen empfehle ich gut einen 30-45 Liter Rucksack. Eine kompakte Rückenpolsterung trage ich viel lieber als diese mit dem Rückennetz. Zwar ist das Durchlüften am Rücken schön, gibt aber einiges an Eigengewicht her.


Planst du eine Fernwanderung wie der Wicklow Way oder den Kerry Way empfehle ich eher einen grösseren Rucksack zu verwenden. Reist du von A nach B mit öffentlichen Verkehrsmittel oder einem Mietauto, kann er eher kleiner ausfallen. Da kannst du gut einen kleinen 12 Liter Tagesrucksack einpacken für die Tagestouren.


Fotoausrüstung

Natürlich kommt deine Kamera mit. In meinem Fall die Sony A7III.

Dazu kommen passende Wechselobjektive. Entweder bleibst du bei einem Allrounder wie das Zeiss 24-70 f4 oder nimmst zusätzlich ein Weitwinkel- und Teleobjektiv mit. Für meinen persönlichen Geschmack würden ein Allrounder und ein Teleobjektiv gut ausreichen.


Ein leichtes Reisestativ darf nicht fehlen. Hier wäre wichtig zu erwähnen, dass ein Stativkopf mit einer Schnellwechselplatte Gold wert ist. Nie selten kann es kurz aber heftig regnen, da möchtest du nicht noch das Stativ lästig abschrauben.


Mit dazu gehören noch eine zweite Speicherkarte, ggf. ein zweiter Akku sowie eine passende Auswahl an Filtern. In meinem Fall, eine ND8, ND1000 und ein Polfilter. Es gibt sehr viele Flussläufe oder Wasserfälle, da möchtest du keinen Filter missen.


Generell empfehle ich, noch mindestens ein Mikrofasertuch für die Linse einzupacken.


Dunquin Pier

Wanderkleidung

Abhängig davon, ob du selber waschen kannst oder möchtest, kannst du auf weniger Kleidung setzen. Egal in welchen Monat du nach Irland gehen möchtest, verzichte auf kurze Hosen, diese bleiben nur im Rucksack.


Eine lange Wanderhose sowie drei Oberteilen aus Funktionstextilien. Zwei Pullover, idealerweise aus Merino-Wolle. Ein Jacke sowie allgemein eine gute Wind- und Regenjacke. Es windet eigentlich durchgehend, deshalb etwas um den Hals und um die Ohren zu schützen. Ein Halsschlauch, ein Stirnband, je nach eigenem Stil.


Trekkingschuhe! Auch bei Stadttage bist du ständig auf deinen Füssen unterwegs. Suche dir tiefe Schuhe aus und laufe sie schon zuhause ein. So wie die Regenjacke solltest du auch die Schuhe gut imprägnieren.

Ardmore Portraitshooting mit Stefan

Stadtkleidung

Für die Tage, in denen du nicht in der Natur bist sondern mal in einer Stadt (oder eher Dörfchen), würde ich dir hierfür zwei bequeme Jeans sowie drei bis vier T-Shirts empfehlen. Deine Outdoor Jacke solltest du auch in der Stadt tragen können, es rechnen ohnehin alle mit Regen. So fällst du nicht auf.


Erneut, lass die kurze Hose weg.


Sonstiges

Das übliche; Ladegerät, Adapter, Necessaire, ein leichtes Mikrofaser-Handtuch. Deine Sonnenbrille und Unterwäsche. Bequeme Schlafkleidung und ggf. dicke Socken.


Bei den Flüssigkeiten gibt es mittlerweile gute gewichtssparende Alternativen. Ein Seife zum Duschen, sowie ein festes Shampoo. An sehr vielen Orten kannst du Bargeldlos bezahlen. Daher empfehle ich nur eine geringe Menge an Bargeld mitzunehmen.


PS: Falls ihr ein Mietauto bucht, vergewissert euch, dass ihr eine Kreditkarte sowie den Führerausweis dabei habt.

Steckdose Irland

Oft gibt es Steckdosen mit USB-Ladebuchsen.


Was sagt die Erfahrung

Ich war total überfordert, mit so wenig wie möglich zu reisen. Es war eine angenehme Erfahrung jedoch hätte ich gerne die Tipps, die ich euch oben beschrieben habe, früher gekannt. Denn an vieles habe ich nicht gedacht, besonders in der Sparte Wanderkleidung, da ich dachte, Irland sei sowieso flach.



Reiseratgeber zum Schluss

Irland besitzt sehr viele Facetten. Begleite uns durch die diversen Ausblicke und die Ausflugsideen in unserer Blogserie über Irland. In 13 Tagen (Iren würden diese Zahl definitiv meiden) sind wir durch die südliche Insel mit dem Mietfahrzeug gereist. Diverse Ausflüge unternommen mit dem Fokus das Land, die Kultur und die Natur näher kennen zu lernen.

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